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Wiedererstarkte Wallfahrtskirche
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Vor über 350 Jahren gründete der Bamberger Bischof Melchior Otto Voit von Salzburg ein Hospiz in Marienweiher, ab 1699 etablierte sich ein Franziskaner-Konvent.
Der Ort gehört zu den ältesten Wallfahrtsstätten Deutschlands. Bekannt ist zum Beispiel das „Ochsenwunder“ von Marienweiher, wonach der Bamberger Metzger Caspar Frank mit 200 Ochsen aus dem schlesischen Brieg nach Bamberg unterwegs war. Durch Fallsucht hatte er bereits ein Viertel seiner Herde verloren und bat Maria um Hilfe, für die er seinen wertvollsten Ochsen oder dessen Gegenwert als Gegenleistung versprach. Und tatsächlich, die Tiere erholten sich, der geizige Metzger jedoch spendete in Marienweiher nur einen Teil des Wertes des Ochsens. Das böse Erwachen folgte: Die Ochsen erkrankten erneut und das wertvollste Tier starb. Der geläuterte Metzger schickte sofort den Rest des Geldes nach Marienweiher und die Herde gesundete nicht nur, die Tiere wurden stärker und schwerer als jemals zuvor.
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