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Fränkisches Lebenselixier
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Für den einen oder anderen Leser, der noch nicht so bierkundig und biererfahren ist, wollen wir an dieser Stelle einige Erklärungen zum Gerstensaft geben, damit bei der Verkostung nichts schief geht – oftmals werden sie mit Bezeichnungen konfrontiert, bei denen Sie erstmal an nichts Gutes denken. Hier bemühen wir uns etwas Licht ins Dunkel zu bringen...
Prinzipiell werden Ihnen drei verschiedene Sorten begegnen: Schankbiere (unter 4,5 %), Vollbiere und Starkbiere (über 6 %). Zu den Vollbieren gehört auch das Ihnen sicher bekannte stärker gehopfte – „bittere“ – Pils. Lagerbier ist wie auch Export (das für den Export länger halten sollte) und Pils ein untergäriges Bier (die Hefe sinkt beim Gärprozess zu Boden). Im Gegensatz zu obergärigen Bieren (die Hefe schwimmt oben) gärt so ein Bier länger und bei kälterer Temperatur, es bilden sich weniger Keime, wodurch es länger haltbar ist. Ein bayerisches Synonym für Lagerbier ist Märzen (nachdem man diese Biere früher nur bei unter 10°C herstellen konnte, war Ende März automatisch Brauschluss). Weizen- oder Weißbier ist hingegen in der Regel ein obergäriges Bier, bei dem statt Gerste Weizen verwendet wird. Vereinzelt gibt es auch Roggenbiere.
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Link:
www.bierland-oberfranken.de

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